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Entwicklung am Industrieversicherungsmarkt

Im Jahr 2026 ist die Entwicklung in verschiedenen Industrieversicherungssparten, aber auch in Standardsparten wie der Wohngebäudeversicherung und der Kfz-Versicherung weiterhin angespannt, wenn auch ein wenig milder als zuvor. Wo es auf der einen Seite in der Feuer-Industrieversicherung (inkl. der Betriebsunterbrechungsversicherung) trotz der erhöhten Anforderungen auch an einen verbesserten baulichen und technischen Brandschutz langsam zu einer Entspannung kommen könnte, ergibt sich auf der anderen Seite in der D&O-Versicherung, der Firmen-Haftpflichtversicherung und nicht zuletzt in der Cyberversicherung eine erkennbare Verschärfung bei den Versicherern mit aufwändiger Risikoprüfung und mitunter deutlichen Prämienerhöhungen. Die generelle Tendenz aus dem Jahr 2025 wird sich voraussichtlich fortsetzen, wonach exponierte Risiken und Risiken mit einem ungünstigen Schadenverlauf mit besonderen Annahme-Prüfungen der Versicherer und auch erhöhten Prämien rechnen sollten. Diese Vorsicht ist - vor allem bei der D&O-Versicherung und der Cyberversicherung - nicht zuletzt den befürchteten Auswirkungen der geopolitischen Lage, aber auch den sich häufenden und sich intensiverenden Cybercrime-Fällen geschuldet. Es wird zudem mit einem erhöhten Insolvenz-Risiko gerechnet. In den Standardsparten Wohngebäudeversicherung und Kfz-Versicherung bleibt die Lage besonders herausfordernd bis hin zu manchmal unverständlichen Sanierungsforderungen einzelner Versicherer. 

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